Projekt

Dass in den gesellschaftswissenschaftlichen Fachdisziplinen die sprachliche Konstitution ihrer Gegenstände nicht hintergehbar und daher in der Forschungspraxis zu berücksichtigen sei, ist spätestens in den letzten 20 Jahren in diesen Disziplinen zunehmend bewusst geworden. So haben sich Forschungszweige wie die Mentalitäts- und Diskursgeschichtsschreibung, die Politische Kultur-Forschung sowie die soziologische Diskursanalyse etabliert, in denen die sprachliche Konstitution bzw. Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit im Mittelpunkt des Forschungsinteresses stehen und sprachtheoretische Reflexionen an der Tagesordnung sind. Noch zu wenig beachtet wird dabei in allen drei Disziplinen, dass auch die Sprachwissenschaft auf diesen Feldern aktiv ist und linguistisches Wissen bereit hält, das auch in diesen Domänen Erkenntnis fördernd sein kann. Daher zielt dieses Teilprojekt des Netzwerks »Sprache und Wissen« zum einen auf eine Kooperation mit den entsprechenden Forschungsansätzen der Politik-, Geschichts- und Sozialwissenschaften ab. So kann z.B die linguistische Analyse des »Begriffe besetzens« in der Geschichtswissenschaft bezüglich der zentralen »Begriffe« Diskurs, Mentalität und Kultur zur Metareflexion der geschichtstheoretischen Debatten beitragen. Oder es können die immer wieder auftretenden Probleme bei der öffentlichen Vermittlung fachwissenschaftlicher Forschungsergebnisse wie bei der Goldhagen-Kontroverse und den Diskussionen um die Wehrmachtsausstellung analysiert werden, um daraus Konsequenzen für die sprachliche und mediale Präsentation solcher Auseinandersetzungen abzuleiten.

Zum zweiten soll in diesem Projekt die öffentliche Vermittlung praktischen politischen »Wissens« und politischer Entscheidungsprozesse auf ihren verschiedenen Ebenen beobachtet und untersucht werden. Damit berührt es den klassischen sprach- und politikwissenschaftlichen Forschungsbereich der politischen Kommunikation, für den es eine Plattform zum Austausch der je spezifischen Erkenntnisinteressen und Untersuchungsmethoden der beteiligten Wissenschaftsdisziplinen bereitstellen will. Darüber hinaus will das Projekt auch die alltägliche politolinguistische Aufklärung (durch lexikalische, Argumentations-, Text- und Diskursanalysen) über die sprachliche Konstitution öffentlich relevanter, d.h. also politischer Gegenstände fördern – in Kooperation mit bereits etablierten Einrichtungen wie der AG Sprache in der Politik e.V., dem Forschungsbereich Öffentliche Sprache/Öffentliche Kommunikation an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf oder der Zeitschrift Aptum. Zeitschrift für Sprachkritik und Sprachkultur. In diesem Rahmen soll auch sprachwissenschaftliches Fachwissen für Praktiker (PolitikerInnen, Medienschaffende, Lehrer/innen) zur Verfügung gestellt werden.

Ereignisse & Ergebnisse

DFG–Forschungsprojekt «Sprachliche Konstruktion von Krisen in der BRD»

  • Ziel des von der DFG finanzierten Projektes (Laufzeit 2010—2012), das die Projektleiter der Wissensdomäne Geschichte – Politik – Gesellschaft, Martin Wengeler und Alexander Ziem, leiten, ist es, in einer Längsschnittstudie auf der Basis großer Textkorpora zu zeigen, wie wirtschaftliche und sozialpolitische “Krisen” seit 1973 öffentlich konstruiert und verhandelt werden, um so einen Beitrag zur neueren Sprach– und Mentalitätsgeschichte zu leisten. “Krisen” sind — als ein aktuell äußerst öffentlichkeitswirksames und vielschichtiges Thema — auf Vermittlung durch Komplexität reduzierende (Massen–) Medien angewiesen. Zugleich prägt und gestaltet aber die mittels Sprache und Bilder vermittelte Darstellung die “Fakten” des jeweiligen Gegenstandsbereichs. Dies gilt gerade auch im Fall politisch relevanter Einschätzungen dessen, was als gesellschaftliche “Realität” und “Wahrheit” wahrgenommen wird. Am Beispiel von wirtschafts– und sozialpolitischen “Krisen” soll in diesem Projekt ein Phänomen untersucht werden, das sich seit 1973 wie ein roter Faden durch die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zieht und die neuere (Sprach)Geschichte durchgehend und nachhaltig geprägt hat (und sie immer noch prägt).

Publikationen

Buch

HSW19

 

  • Wengeler, Martin/Alexander Ziem (Hg.) (2013): Sprachliche Konstruktionen von Krisen. Interdisziplinäre Perspektiven auf ein fortwährend aktuelles Phänomen. Bremen. VerlagsinformationSprachliche Konstruktionen von Krisen

Wirtschafts- und sozialpolitische Krisen prägen spätestens seit der sogenannten Ölpreis-Krise 1973 die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Sie sind immer auch diskursive Phänomene, also “soziale Tatsachen”, die insbesondere sprachlich vermittelt, plausibilisiert und bis zu einem gewissen Grade konstituiert werden. Gegenstand des vorliegenden Sammelbandes ist die Frage, mit welchen (sprachlichen) Mitteln diese “Krisen” in der Bundesrepublik Deutschland öffentlich verhandelt und diskutiert werden. Ausgehend von unterschiedlichen methodischen und disziplinären Zugängen werden analytische Verfahrensweisen vorgestellt und zueinander in Beziehung gesetzt.

  • Inhaltsverzeichnis: MARTIN WENGELER/ ALEXANDER ZIEM:
    “Krisen” als diskursgeschichtlicher Gegenstand: Zugänge, Fragestellungen, Konzepte (Seite 1)

    • Teil I: Zur Theorie und Geschichte von “Krisen” in der Bundesrepublik Deutschland

      • WERNER PLUMPE: Die Wirtschaftskrise 1966/67 und ihre Bedeutung in der deutschen Wirtschaftsgeschichte (Seite 19)
      • BOB JESSOP: A Cultural Political Economy of Crisis Construal in the North Atlantic Financial Crisis (Seite 31)
      • JÜRGEN NORDMANN: Grenzen aktueller Krisendebatten. Über Konstruktionen der öffentlichen Meinung und das Verhältnis von Sach- und Grundsatzdiskussionen in (neo-)liberalen Demokratien (Seite 53)
      • KARL-HEINZ BRODBECK: Der Schein des Geldes als soziale Wirklichkeit und die Krise der Ratio (Seite 67)
    • Teil II: “Krisen” im Experten- und Laiendiskurs

      • JENS MAESSE: “Krisenmanagement”. Eine neue Form des ökonomischen Regierens? (Seite 85)
      • ANJA PELTZER: Filmische Spekulationen. Zur Inszenierung der Finanzkrise im Kino (Seite 111)
      • EMO GOTSBACHNER: Aus der Eurokrise politisches Kapital schlagen. Heterogene Wahrnehmungen von politischen Deutungsangeboten in Fernsehdiskussionen (Seite 127)
    • Teil III: Korpuslinguistische Zugänge zu “Krisen”
      • RONNY SCHOLZ/ ALEXANDER ZIEM: Lexikometrie meets FrameNet: das Vokabular der “Arbeitsmarktkrise” und der “Agenda 2010″ im Wandel (Seite 155)
      • PETRA STORJOHANN/ MELANI SCHRÖTER: Präsenz und Absenz lokaler Diskursgebrauchsmuster am Beispiel des deutschen und britischen Krisendiskurses (Seite 185)
      • MICHAEL DROMMLER/ KRISTIN KUCK: Krise aus Metaphern — Krise in Metaphern. Metaphorische Konstruktionen von Krisenkonzepten am Beispiel der Debatten zur “Agenda 2010″ und zur “Finanzkrise 2008/09″ (Seite 209)
      • AMELIE KUTTER: Zur Analyse von Krisendiskursen. Korpusgestützte Explorationen der nordatlantischen Finanzkrise aus politisch-ökonomischer Perspektive (Seite 241)
    • Teil IV: Diskursanalytische und -kritische Analyseperspektiven
      • DAVID RÖMER/ MARTIN WENGELER: “Wirtschaftskrisen” begründen/mit “Wirtschaftskrisen” legitimieren. Ein diskurshistorischer Vergleich (Seite 269)
      • ROLF PARR: Krise/Katastrophe. Normalismustheoretische Überlegungen zu einem semantischen Differenzial (Seite 289)
      • FRANZ JANUSCHEK: Kritik der Krise, Kritik und Krise, Kritik von Krise (Seite 305)

 

  • Roth, Kersten Sven/Geraldine Horan/Thomas Niehr/Felicity Rash/ Melani Schröter (in. Vorb.): Diskurs und Politik. In: Jianhua Zhu/Jin Zhao/Michael Szurawitzki (Hg.) (2016): Germanistik zwischen Tradition und Innovation. Akten des XIII. Kongresses der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG), Shanghai. Band 3. Frankfurt/M. u.a.
  • Roth, Kersten Sven/Christa Dürscheid (2010): Wahl der Wörter – Wahl der Waffen? Sprache und Politik in der Schweiz. Bremen.
  • Roth, Kersten Sven/Markus Wienern (2008): Diskursmauern. Aktuelle Aspekte der sprachlichen Verhältnisse zwischen Ost und West. Bremen.
  • Wengeler, Martin (Hg.) (2015): Sprache und Wirtschaft. Der Deutschunterricht 67, 5.
  • Ziem, Alexander/Johannes Angermüller/Eva Herschinger/Martin Nonhoff/Felicitas Macgilchrist/Martin Reisigl/Juliette Wedl/Daniel Wrana (2014): Diskursforschung. Ein interdisziplinäres Handbuch. Band I: Theorien, Methodologien, Kontroversen. Bielefeld.
  • Ziem, Alxander/Daniel Wrana/Martin Reisigl/Martin Nonhoff/Johannes Angermüller (2014): DiskursNetz. Wörterbuch der interdisziplinären Diskursforschung (= stw 2097). Berlin.

Aufsätze und Sammelbandbeiträge und Zeitschriften

  • Kreuz, Christian/Martin Wengeler (2014): Quantitative und qualitative Methoden der Diskurslinguistik am Beispiel der sprachlichen Konstruktion von Wirtschaftskrisen. In: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 61/1, 60–72.
  • Kuck, Kristin/David Römer (2012): Metaphern und Argumentationsmuster im Mediendiskurs zur ›Finanzkrise‹. In: Kathrin Lämmle/Anja Peltzer/Andreas Wagenknecht (Hg.): Krise, Cash und Kommunikation – Die Finanzkrise in den Medien. Konstanz, 71–94.
  • Kuck, Kristin/Ronny Scholz (2013): Quantitative und qualitative Methoden der Diskursanalyse als Ansatz einer rekonstruktiven Weltpolitikforschung. Zur Analyse eines internationalen Krisendiskurses in der deutschen Presse. In: Ulrich Franke/Ulrich Roos: Rekonstruktive Methoden der Weltpolitikforschung. Reihe: Forschungsstand Politikwissenschaft. Baden-Baden.
  • Römer, David (2012): »Politikversagen!« – Relationale Toposanalyse: Überlegungen zu einem Verfahren linguistischen Interpretierens und dessen sprachkritischer Anwendbarkeit am Beispiel eines Diskursausschnitts zu »Krisen«. In: Aptum. Zeitschrift für Sprachkritik und Sprachkultur 8, Heft 3.
  • Römer, David/Martin Wengeler (2012): »Wirtschaftskrisen« begründen / mit »Wirtschaftskrisen« legitimieren. Ein diskurshistorischer Vergleich. In: Martin Wengeler/Alexander Ziem (Hg.): Sprachliche Konstruktion sozial- und wirtschaftspolitischer Krisen in der BRD: Interdisziplinäre Perspektiven. Bremen.
  • Römer, David/Martin Wengeler (2013): »Die Globalisierung ist ein ökonomisches Phänomen mit politischen Folgen«. Linguistische Diskursanalyse am Beispiel der sprachlichen Konstruktion der ›Arbeitsmarktkrise‹. In: Zeitschrift für Diskursforschung 1/2013, H. 2, 137–158.
  • Roth, Kersten Sven (2002): „Man nimmt Sprache immer nur dann wahr, wenn man ein Problem hat…“. Thesen zum Sprachbewusstsein von Politikern. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik 30/1, 73–99.
  • Roth, Kersten Sven (2003): ‚Vorschuß-Rhetorik’. Wie man einen politischen Skandal diskutiert, ehe es ihn gibt. In: Armin Burkhardt/Kornelia Pape (Hg.): Politik, Sprache und Glaubwürdigkeit. Linguistik des politischen Skandals. Wiesbaden, 163–180.
  • Roth, Kersten Sven (2004): Wie man über ‚den Osten’ spricht – Die ‚Neuen Länder’ im bundesdeutschen Diskurs. In: German as a foreign language, 2004/2, 15–39.
  • Roth, Kersten Sven (2005): Zur demokratischen Legitimation politolinguistischer Sprachkritik. Am Beispiel des öffentlichen Diskurses um die Hohmann-Rede. (Leicht bearbeiteter Wiederabdruck von “Politolinguistik und Sprachkritik”). In: Jörg Kilian (Hg.): Deutsch: demokratisch. Mannheim u.a., 329–339.
  • Roth, Kersten Sven (2006): „JA! zu Joschka – Ja zu grün“ vs. „Die grüne Aktion“. Die Sprache von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestagswahlkampf 2005. In: Aptum. Zeitschrift für Sprachkritik und Sprachkultur, 1/2006, 79–96.
  • Roth, Kersten Sven (2006): ‚Besser machen, nicht nur meckern!’ – Möglichkeiten politischer Sprachberatung durch eine kooperativ-kritische Sprachwissenschaft. In: Sigurd Wichter/Albert Busch (Hg.): Wissenstransfer – Erfolgskontrolle und Rückmeldungen aus der Praxis. Frankfurt/Main, 247–264.
  • Roth, Kersten Sven (2006): Diskurslinguistische Zugänge zu den sprachlichen Verhältnissen zwischen Ost und West – zur aktuellen Relevanz eines alten Themas. In: Zeitschrift für angewandte Linguistik 45, 107–120.
  • Roth, Kersten Sven (2006): Politolinguistik und Sprachkritik. Der öffentliche Diskurs um eine antisemitische Skandalrede als Beispiel für die Notwendigkeit einer kooperativ-kritischen Sprachwissenschaft. In: Bulletin suisse de linguistique appliquée 83/2, 213–233.
  • Roth, Kersten Sven (2007): Ostdeutschland als Diskursgegenstand – ein Beispiel. In: Jean-Marie Valentin (Hg.): Akten des XI. Internationalen Germanistenkongresses Paris 2005 „Germanistik im Konflikt der Kulturen“. Band 10. Bern 365–369.
  • Roth, Kersten Sven (2008): Der Westen als ‚Normal null‘. Zur Diskurssemantik von ‚ostdeutsch*‘ und ‚westdeutsch*‘. In: Kersten Sven Roth/Markus Wienen (Hg.): Diskursmauern. Aktuelle Aspekte der sprachlichen Verhältnisse zwischen Ost und West. Bremen, 69–89.
  • Roth, Kersten Sven (2009): Diskurswissen – Aspekte seiner Typologie am Beispiel des Diskurses über Ostdeutschland. In: Gerd Antos/Thilo Weber (Hg.): Typen von Wissen - ihre begriffliche Unterscheidung und Ausprägungen in der Praxis des Wissenstransfers. Frankfurt/Main, 127–143.
  • Roth, Kersten Sven (2009): Überlegungen zur Legitimation und zur Akzeptanz staatlicher Sprachregelung – am Beispiel der Rechtschreibung und der Richtlinien zum geschlechtergerechten Sprachgebrauch. In: Aptum 1/2009, 61–76.
  • Roth, Kersten Sven (2010): ‚ostdeutsch*’ und ‚westdeutsch*’ in den Diskursen des vereinten Deutschlands – eine Skizze. In: Off the wall. Journal for East German Studies, 1/2010, 15–23.
  • Roth, Kersten Sven (2011): Blinde Gewohnheiten. Zur Interdependenz massenmedialer und teilnahmeorientierter Realisationen des Diskurses über den Osten (und den Westen) im vereinten Deutschland. In: Bettina Bock/Ulla Fix/Steffen Pappert (Hg.): Politische Wechsel – sprachliche Umbrüche. Berlin, 117–133.
  • Roth, Kersten Sven (2012): Das politische Liedermacherlied vor, während und nach 1968 – zur Modellierung dynamischer Textsorten-Diskurs-Relationen. In: Heidrun Kämper/Joachim Scharloth/Martin Wengeler (Hg.): 1968. Eine sprachwissenschaftliche Zwischenbilanz. Berlin/New York, 163–200.
  • Roth, Kersten Sven (im Dr.): Einheitlichkeit und Vereinheitlichung – Verstehen und Verständigung. Eine metasprachliche Diskursfigur – am Beispiel des Deutschen. In: Gerd Antos/Thomas Niehr/Jürgen Spitzmüller (Hg.): Handbuch Sprache im Urteil der Öffentlichkeit (Handbuch Sprachwissen). Berlin/New York.
  • Roth, Kersten Sven (im Dr.): Didaktisierung politischer Inhalte durch Politiker. In: Karin Birkner/Nina Janich (Hg.): Handbuch Text und Gespräch (Handbuch Sprachwissen). Berlin/New York.
  • Roth, Kersten Sven (im Dr.): Linguistische Politikberatung. In: Jörg Kilian/Thomas Niehr/Martin Wengeler (Hg.): Handbuch Sprache und Politik. Bremen.
  • Roth, Kersten Sven (i.Dr.): „Stammtisch 2.0“? – Politiker-Kritik als interaktionale Ressource auf der Mesoebene des Diskurses. In: Heidrun Kämper/Martin Wengeler (Hg.): Protest – Parteienschelte – Politikverdrossenheit. Politikkritik in der Demokratie. Bremen.
  • Roth, Kersten Sven/Christa Dürscheid (2010): Sprache und Politik in der Schweiz – Umrisse eines Forschungsfelds. In: Kersten Sven Roth/Christa Dürscheid (Hg.): Wahl der Wörter – Wahl der Waffen? Sprache und Politik in der Schweiz. Bremen, 1–11.
  • Roth, Kersten Sven/Steffen Pappert (i.Dr.): Diskurslinguistische Perspektiven auf neue Öffentlichkeiten in Webforen In: Stefan Hauser/Eva Lia Wyss (Hg.): Alternative Öffentlichkeit(en) in sozialen Medien.
  • Roth, Kersten Sven/Markus Wienen (2008): Diskursmauern – zur Einführung. In: Kersten Sven Roth/Markus Wienen (Hg.): Diskursmauern. Aktuelle Aspekte der sprachlichen Verhältnisse zwischen Ost und West. Bremen, xi – xvii.
  • Scholz, Ronny/Martin Wengeler (2012): »Steuern runter macht Deutschland munter« und »Kriegen die Pleitebanker auch noch einen Bonus?«. Zwei Wirtschaftskrisen in BILD. In: Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie, Bd. 81.
  • Wengeler, Martin (2010): »Noch nie zuvor«. Zur sprachlichen Konstruktion der Wirtschaftskrise 2008/2009 im SPIEGEL. In: Aptum, Bd. 2, 138–156.
  • Wengeler, Martin (2012): Historische Diskurssemantik. Das Beispiel Wirtschaftskrisen. In: Kersten Sven Roth/Carmen Spiegel (Hg.): Angewandte Diskurslinguistik. Felder, Probleme, Perspektiven. Berlin, 43–60.
  • Wengeler, Martin (2013): Von »›Wirtschaftsdemokratie‹ ist ein Begriffsbastard« bis »Steuern runter macht Deutschland munter«. Zur Geschichte von Wirtschaftsdiskursen im 20. Jahrhundert. In: Sprachwissenschaft 38, H. 1/2013, 71–99.
  • Wengeler, Martin (2013): »Unsere Zukunft und die unserer Kinder steht auf dem Spiel.« Zur Analyse bundesdeutscher Wirtschaftskrisen-Diskurse zwischen deskriptivem Anspruch und diskurskritischer Wirklichkeit. In: Ulrike Hanna Meinhof/Martin Reisigl/Ingo Warnke (Hg.): Diskurslinguistik im Spannungsfeld von Deskription und Kritik. Berlin/New York, 37–63.
  • Wengeler, Martin (2015): „Früher haben Politiker Krisen herbeigeredet, jetzt ist die Krise da.“ Linguistik als Kulturwissenschaft am Beispiel der Erforschung sprachlicher Konstruktionen von Wirtschaftskrisen. In: Michael Dobstadt/Christian Fandrych/Renate Riedner (Hg.): Linguistik und Kulturwissenschaft. Zu ihrem Verhältnis aus der Perspektive des Faches Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und anderer Disziplinen. Frankfurt a.M., 87–104.
  • Wengeler, Martin (2015): (Wirtschafts-)Krisen in den Printmedien. Zur öffentlichen Konstruktion von Wirtschaftskrisen in der Bundesrepublik Deutschland. In: Der Deutschunterricht 67, H. 5/,  28–38.
  • Wengeler, Martin/Ziem, Alexander (2010): »Wirtschaftskrisen« im Wandel der Zeit. Eine diskurslinguistische Pilotstudie zum Wandel von Argumentationsmustern und Metapherngebrauch. In: Achim Landwehr (Hg.): Diskursiver Wandel. Wiesbaden: VS-Verlag, 33–52.
  • Wengeler, Martin/Alexander Ziem (2014): Wie über Krisen geredet wird. Einige Ergebnisse eines diskursgeschichtlichen Forschungsprojekts. In: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 173, 52–75.
  • Ziem, Alexander (2006):Wie Werbung Sinn macht. Bedeutungskonstruktionen und -korrekturen durch Text-Bildbeziehungen. In: Martin Wengeler (Hg.): Linguistik als Kulturwissenschaft. Neuere empirische Analysen zur öffentlichen Kommunikation in Werbung, Politik, und Medien. Hildesheim/New York, 45–67.
  • Ziem, Alexander (2006): Begriffe, Topoi, Wissensrahmen: Perspektiven einer semantischen Analyse gesellschaftlichen Wissens. In: Martin Wengeler (Hg.): Sprachgeschichte als Zeitgeschichte. Konzepte, Methoden und Forschungsergebnisse der Düsseldorfer Sprachgeschichtsschreibung für die Zeit nach 1945. Hildesheim/New York, 315–348.
  • Ziem, Alexander (2007): Globalisierung: Linguistische Zugänge zu einem gesellschaftlichen Phänomen. In: Aptum 2, 97–104.
  • Ziem, Alexander (2008): „Heuschrecken“ in Wort und Bild. Zur Karriere einer Metapher. In: Muttersprache 2, 108–120.
  • Ziem, Alexander (2008): Universale Prägung und kulturelle Varianz. Überlegungen zu einem integralen Bedeutungsmodell im kognitiven Paradigma. In: Zeitschrift für Literatur und Linguistik 151, 185–198.
  • Ziem, Alexander (2008): Frame-Semantik und Diskursanalyse – Skizze einer kognitionswissenschaftlich inspirierten Methode zur Analyse gesellschaftlichen Wissens. In: Ingo Warnke/Jürgen Spitzmüller (Hg.): Methoden der Diskurslinguistik. Sprachwissenschaftliche Zugänge zur transtextuellen Ebene. Methoden. Berlin/New York, 89–116.
  • Ziem, Alexander (2009): Diskurse, konzeptuelle Metaphern, Visiotypen: Formen der Sprachkritik am Beispiel der Kapitalismusdebatte. In: Aptum 1, 18–37.
  • Ziem, Alexander (2009): Frames im Einsatz: Aspekte anaphorischer, tropischer und multimodaler Bedeutungskonstruktion im politischen Kontext. In: Ekkehard Felder/Marcus Müller (Hg.): Wissen durch Sprache. Theorie, Praxis und Erkenntnisinteresse des Forschungsnetzwerks „Sprache und Wissen“. Berlin/New York, 209–246.
  • Ziem, Alexander (2010): Fußball als Zeichenprozess: Ansätze zu seiner semiotischen Beschreibung. In: Zeitschrift für Semiotik 34 (3/4), 227–240.
  • Ziem, Alexander (2010): Lexikalische Felder, konzeptuelle Metaphern und Domänenmischungen im Interdiskurs Fußball. In: Zeitschrift für Semiotik 34 (3/4), 305–328.
  • Ziem, Alexander (2010): Kollokationen, Konkordanzen und Metaphern: Krisenszenarien im SPIEGEL. In: Aptum 2, 272–288.
  • Ziem, Alexander (2010): Welche Rolle spielt der Kontext beim Sprachverstehen? Zum Stand der psycholinguistischenund kognitionswissenschaftlichen Forschung. In: Peter Klotz/Paul R. Portmann/Georg Weidacher (Hg.): Kontexte und Texte. Soziokulturelle Konstellationen literalen Handelns. Tübingen, 59–83.
  • Ziem, Alexander (2011): Was bedeuten die Wörter? In: Jahrbuch der Göttinger Akademie der Wissenschaft. Band 2011, Heft 1. Berlin/New York, 188–194.
  • Ziem, Alexander (2012): Sprachgebrauch im Zeichen der ›Krise‹: von der Analyse gesprochener Sprache und schriftsprachlicher Texte zur Unterrichtseinheit. In: Heidrun Kämper/Jörg Kilian (Hg.): Wort – Begriff – Diskurs. Deutscher Wortschatz und Semantik in europäischen Bezügen. Bremen.
  • Ziem, Alexander (2012): Kognitive Abstraktionsstufen deklarativen Wissens: Evidenz aus korpusgestützten Fallstudien. In: Ekkehard Felder (Hg.): Faktizitätsherstellung in Diskursen. Die Macht des Deklarativen. Berlin/New York.
  • Ziem, Alexander (2012): Werbekommunikation semantisch. In: Nina Janich (Hg.): Handbuch Werbekommunikation. Sprachwissenschaftliche und interdisziplinäre Zugänge. Tübingen, 65–88.
  • Ziem, Alexander (2012): Token-Konzepte, Type-Konzepte und das Prinzip der Rekursivität. In: Ellen Fricke/Maarten Voss (Hg.): 68 Zeichen für Roland Posner. Ein semiotisches Mosaik / 68 Signs for Roland Posner. A Semiotic Mosaic. Tübingen, 69–79.
  • Ziem, Alexander (2013): Argumentstruktur-Konstruktionen als diskurslinguistische Analysekategorie. In: Zeitschrift für Semiotik 35 (3-4), 447–470.
  • Ziem, Alexander (2013): Syntaktische Konstruktionen als diskursive Muster: Krisen in der medienvermittelten Öffentlichkeit. In: Jens Maeße (Hg.): Ökonomie, Diskurs, Regierung: interdisziplinäre Perspektiven. Wiesbaden, 141–166.
  • Ziem, Alexander (2013): Krise im politischen Wahlkampf: linguistische Korpusanalysen mit AntConc. In: Frank Liedtke (Hg.): Die da oben: Texte, Medien, Partizipation. Bremen, 69–90.
  • Ziem, Alexander (2013): Frames als Prädikations- und Medienrahmen: auf dem Weg zu einem integrativen Ansatz? In: Claudia Fraas/Stefan Meier/Christian Pentzold (Hg.): Online-Diskurse. Theorien und Methoden transmedialer Online-Diskursforschung“. Köln, 136–172.
  • Ziem, Alexander (2013): Kognitive Abstraktionsstufen deklarativen Wissens: Evidenz aus korpusbasierten Fallstudien. In: Ekkehard Felder (Hg.): Faktizitätsherstellung in Diskursen. Die Macht des Deklarativen. Berlin/New York, 147–172.
  • Ziem, Alexander (2013): Wozu Kognitive Semantik? In: Dietrich Busse/Wolfgang Teubert (Hg.): Linguistische Diskursanalyse: Neue Perspektiven. Wiesbaden, 217–242.
  • Ziem, Alexander (2013): Sprachgebrauch, Sprachkritik, Sprachdidaktik: von der Analyse gesprochener Sprache und schriftsprachlicher Texte zur Unterrichtseinheit. In: Heidrun Kämper/Jorg Kilian (Hg.): Wort – Begriff – Diskurs. Deutscher Wortschatz und Semantik in europäischen Bezügen. Bremen.
  • Ziem, Alexander (2014): Lexikalisches Wissen und argumentativer Gebrauch: Vom Nutzen qualitativ-korpusbasierter Analysen. In: Aptum 2, 117–143.
  • Ziem, Alexander (2014): Die “Hochschulreform” als öffentliche Kontroverse: Kognitive Diskurssemantik im korpuslinguistischen Einsatz. In: Johannes Angermüller/Eva Herschinger/Martin Nonhoff/Felicitas Macgilchrist/Martin Reisigl/Juliette Wedl/Daniel Wrana/Alexander Ziem (Hg.): Diskursforschung: ein interdisziplinäres Handbuch. Bd. 2: Methoden und Praxis der Diskursanalyse: Perspektiven auf Hochschulreformdiskurse. Diskursforschung. Bielefeld, 58–85.
  • Ziem, Alexander (2016): Vom Schlüsselwort zu Argumentationsmustern: Globalisierung. In: Armin Burkhardt/Cornelia Pollmann (Hg.): Globalisierung: Medien, Sprache, Politik. Bremen.
  • Ziem, Alexander (eingereicht) Diskurslinguistik und (Berkeley) Construction Grammar. In: Ingo Warnke (Hg.): Handbuch Diskurs (HSW 6). Berlin/New York.
  • Ziem, Alexander (eingereicht): Korpuslinguistische Zugänge zur Lexik im politischen Sprachgebrauch. In: Jörg Kilian/Thomas Niehr/Jörg Schiewe (Hg.): Handbuch Sprache und Politik. Bremen.
  • Ziem, Alexander/Ronny Scholz/David Römer (2013): Korpuslinguistische Zugänge zum öffentlichen Sprachgebrauch: spezifisches Vokabular, semantische Konstruktionen, syntaktische Muster in Diskursen über ›Krisen‹. In: Ekkehard Felder (Hg.): Faktizitätsherstellung in Diskursen – Die Macht des Deklarativen. Berlin, 329–358.
  • Ziem, Alexander/Ronny Scholz (2013): Lexikometrie meets FrameNet: das Vokabular der „Arbeitsmarktkrise“ und der „Agenda 2010“ im Wandel. In: Martin Wengeler/Alexander Ziem (Hg.): Sprachliche Konstruktionen von Krisen: Interdisziplinäre Perspektiven auf ein fortwährend aktuelles Phänomen. Bremen, 155–184.
  • Ziem, Alexander/Ronny Scholz (2015): Das Vokabular im diskurshistorischen Vergleich: Skizze einer korpuslinguistischen Untersuchungsheuristik. In: Heidrun Kämper/Ingo Warnke (Hg.): Diskurs interdisziplinär. Berlin/Boston, 281–313.
  • Ziem, Alexander/Martin Wengeler (2013): „Krisen“ als diskursgeschichtlicher Gegenstand: Zugänge, Fragestellungen, Konzepte. In: dies. (Hg.): Sprachliche Konstruktionen von Krisen: Interdisziplinäre Perspektiven auf ein fortwährend aktuelles Phänomen. Bremen, 1–17.
  • Ziem, Alexander/Martin Wengeler (2010): „Wirtschaftskrisen“ im Wandel der Zeit. Eine diskurslinguistische Pilotstudie zum Wandel von Argumentationsmustern und Metapherngebrauch. In: Achim Landwehr (Hg.): Diskursiver Wandel. Wiesbaden, 335–354.
  • Ziem, Alexander/Martin Wengeler (2015): Sprache in Politik und Gesellschaft. In: Andreas Gardt/Ekkenahrd Felder (Hg.): Handbuchreihe Sprachwissen (Handbücher Sprachwissen, HSW 1). Boston/Berlin, 493–518.
  • Ziem, Alexander/Silke van Dyk/Antje Langer/Felicitas Macgilchrist/Daniel Wrana (2014): Discourse and beyond? Zum Verhältnis von Sprache, Materialität und Praxis. In: Johannes Angermüller/Eva Herschinger/Martin Nonhoff/Felicitas Macgilchrist/Martin Reisigl/Juliette Wedl/Daniel Wrana/Alexander Ziem (Hg.): Diskursforschung: ein interdisziplinäres Handbuch. Bd. 1: Theorien, Methodologien, Kontroversen. Bielefeld, 347–363.
  • Ziem, Alexander/Stefan Meier/Martin Reisigl (2014): Vom (Kon-)Text zum Korpus. Ein diskursanalytisches Kamingespräch. In: Johannes Angermüller/Eva Herschinger/Martin Nonhoff/Felicitas Macgilchrist/Martin Reisigl/Juliette Wedl/Daniel Wrana/Alexander Ziem (Hg.): Diskursforschung: ein interdisziplinäres Handbuch.Bd. 1: Theorien, Methodologien, Kontroversen. Bielefeld, 436–464.
  • Ziem, Alexander/Martin Reisigl (2014): Diskursforschung in der Linguistik. In:Johannes Angermüller/Eva Herschinger/Martin Nonhoff/Felicitas Macgilchrist/Martin Reisigl/Juliette Wedl/Daniel Wrana/Alexander Ziem (Hg.): Diskursforschung: ein interdisziplinäres Handbuch. Bd. 1: Theorien, Methodologien, Kontroversen. Bielefeld, 70–110.
  • Ziem, Alexander/Hans C. Boas/Josef Ruppenhofer (2014): Semantische Frames und grammatische Konstruktionen für die Textanalyse. In: Jörg Hagemann/Svem Staffeldt (Hg.): Syntaxtheorien. Vergleichende Analysen. Tübingen, 297–333.

 

Vorträge zum Thema (2010–2012)

  • 28./29. November 2012 Mannheim
  • 2. Jahrestagung: Tagungsnetzwerk ›Diskurs – interdisziplinär‹
  • Ronny Scholz, Alexander Ziem:
  • »Krisen« im Wandel der Zeit: Eine diskurslinguistische Analyse mithilfe quantifizierender Verfahren
  • Christian Kreuz, David Römer:
  • Empirische Diskursanalyse als Perspektive auf kulturelle Artefakte
  • 10./11. September 2012 Heidelberg
  • »Konstruktionen – Wissen – Diskurs« – Internationales Kolloquium der Graduiertenplattform des Forschungsnetzwerks »Sprache und Wissen«, des Internationalen Wissenschaftsforums und des Germanistischen Seminars der Universität Heidelberg
  • Alexander Ziem:
  • Konstruktionen im Diskurs: Sprachliche Verfestigungstendenzen in einem thematischen Textkorpus zu »Krisen«
  • 15.–16. Juni 2012 Berlin
  • »Arbeitnehmerinteressen in Krisenzeiten 1929 – 1973/74 – 2008ff.« Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung; International Conference of Labour and Social History (ITH)
  • David Römer:
  • Topische Strukturierung kollektiven Wissens im Mediendiskurs zur »Öl«- und »Finanzkrise«
  • 7.–9. März 2012 Trier (eigene Projekt-Tagung)
  • Sprachliche Konstruktionen sozial- und wirtschafspolitischer Krisen in der Bundesrepublik von 1973 bis heute. Eine interdisziplinäre Tagung im Rahmen des DFG-Projektes »Krisen-Diskurse«:
  • Martin Wengeler, David Römer:
  • »Wirtschaftskrisen« begründen/mit »Wirtschaftskrisen« legitimieren. Ein diskurshistorischer Vergleich argumentativer Konstruktionen von »Ölkrise«, »Arbeitsmarktkrise« und »Finanzkrise« in den Jahren 1973, 1997 und 2008.
  • Ronny Scholz, Alexander Ziem:
  • Konstruktionen von Krisen in der BRD: Korpuslinguistische Zugänge.
  • Kristin Kuck, Michael Drommler:
  • Krisenmetaphern am Beispiel der Debatten zur »Agenda 2010« und »Finanzkrise«
  • 25. Januar 2012 – 16:00 Uhr – Trier
  • Antrittsvorlesung Uni Trier
  • Martin Wengeler:
  • Von »Wirtschaftsdemokratie ist ein Begriffsbastard« bis »Steuern runter macht Deutschland munter«. Zur Geschichte von Wirtschaftsdiskursen im 20. Jahrhundert.
  • 11. Januar 2012 Aachen
  • Linguistischer Arbeitskreis
  • Alexander Ziem:
  • Konstruktionen im Diskurs: korpuslinguistische Zugänge
  • 08.–10. Dezember 2011 Münster
  • Das Faszinosum Metapher. Erwerb – Bedeutung – Struktur – Funktion und Verstehen eines komplexen Phänomens aus interdisziplinärer Perspektive:
  • Alexander Ziem:
  • Konzeptuelle Interaktionen zwischen gesellschaftlichen Wissensbereichen: Eine korpusbasierte Metaphernstudie zu »Krise«
  • Noah Bubenhofer, Kristin Kuck:
  • Metaphern korpuslinguistisch: Mission impossible?
  • 25.–26. November 2011 Mannheim
  • Krise, Cash & Kommunikation. Analysen zur Darstellung der Finanzkrise in den Medien
  • Kristin Kuck, David Römer:
  • Sprachliche Konstruktionen im Mediendiskurs zur Finanzkrise
  • 19. November 2011 Paris
  • Approches textométriques du discours
  • Ronny Scholz:
  • La construction linguistique des crises de la politique sociale et économique dans la République Fédérale d’Allemagne à partir de 1973
  • 11.–12. November 2011 Mainz
  • Ökonomie, Diskurs, Regierung
  • Alexander Ziem:
  • Das Konzept Finanzkrise in der medienvermittelten Öffentlichkeit: korpuslinguistische Zugänge
  • Ronny Scholz:
  • Phasen der diskursiven Konstruktion der Finanzkrise in der deutschen Presse 2008 – 2009. Die Krise, Akteure und politische (Re-)Aktionen in diachroner Perspektive
  • 12.–14. September 2011 Heidelberg
  • »Erinnern und Vergessen: Sprachliche Dynamiken des Wissens«. Internationales Kolloquium des Forschungsnetzwerks »Sprache und Wissen«, Internationalen Wissenschaftsforums und Germanistischen Seminars der Universität Heidelberg
  • David Römer, Ronny Scholz, Alexander Ziem:
  • Von der Ölkrise zur Finanzkrise: Erinnern und Vergessen in Krisendiskursen der BRD
  • 14.–15. Juli 2011 Mainz
  • Zweite Mainzer Diskurswerkstatt
  • David Römer, Ronny Scholz, Martin Wengeler:
  • Ingwer. Quantitative und qualitative Analyseperspektiven am Beispiel von Krisen-Diskursen
  • 23.–25. Juni 2011
  • Panel 21: Who is too big to fail? Exploring Discourses of Crisis Management
  • Ronny Scholz, Alexander Ziem:
  • The discursive construction of the financial crisis 2008 in Germany. A discourse analytical approach

Vorträge zum Thema (2009–2010)

  • Wengeler, Martin (2010): “Unsere Zukunft und die unserer Kinder steht auf dem Spiel.” Krisendiskurse in der Bundesrepublik Deutschland. Vortrag auf der 12. Kongress der Internationalen Vereinigung der Germanistik, Warschau, 30. Juli—07. August 2010
  • Wengeler, Martin (2010): “Historische Diskurssemantik. Das Beispiel Wirtschaftskrisen”. Vortrag auf der GAL–Tagung, 17. September 2010, Sektion “Textlinguistik und Stilistik”.
  • Wengeler, Martin/Ziem, Alexander (2010): Krisen durch Sprache: Eckpfeiler eines Forschungsprgramms, HHU Düsseldorf, Forschungskolloquium, 21. Januar 2010.
  • Wengeler, Martin/Ziem, Alexander (2009): Wirtschaftskrisen im Wandel der Zeit. Zur sprachlich-diskursiven Konstruktion von “Krisen” in der BRD 1982 und 2003. Vortrag auf der Tagung “Diskursiver Wandel”, Schloss Mickeln, Düsseldorf.
  • Ziem, Alexander (2009): Möglichkeiten und Grenzen kognitiv orientierter Diskursanalysen: Überlegungen am Beispiel sprachlicher Konzeptualisierungen von “Krise”, 37. Österreichische Linguistiktagung, Salzburg, 5.-6. Dezember 2009.
  • Ziem, Alexander (2009): Sprachverwendung im Zeichen der “Krise”: von Textanalysen zur Unterrichtseinheit, Universität Kassel, 27. November 2009
  • Ziem, Alexander (2009): Krise im Wahljahr: Kompositabildungen und andere Framing-Strategien, Arbeitstagung der AG Sprache in der Politik, Universität Leipzig, 5. September 2009.