Sprache und KI
SuW-Tagung 2025 · 17.–19. September 2025
Verstehen. Vertrauen. Verwendung.
Kaum eine Technologie hat unser Sprechen, Schreiben und Denken in den letzten Jahren so grundlegend verändert wie die generative Künstliche Intelligenz. Ob im Klassenzimmer, im Journalismus, in der Wissenschaftskommunikation oder im Chat mit Bixby und Co. – KI ist längst Teil unserer sprachlichen Alltagspraxis geworden. Doch was bedeutet das eigentlich? Verstehen Maschinen, was sie generieren? Wie entsteht Vertrauen – oder Misstrauen – gegenüber ihren Texten? Und wie verändert sich unser Bild von Autorschaft, wenn Texte nicht mehr eindeutig menschlichen Ursprungs sind?
Die SuW-Tagung 2025 bringt drei Tage lang renommierte Linguist:innen, Medien- und Kommunikationswissenschaftler:innen sowie Praktiker:innen aus Wirtschaft und Bildung zusammen, um genau diese Fragen zu diskutieren – interdisziplinär, kontrovers und anwendungsnah.
Drei Tage, drei Perspektiven
🗓 Mittwoch, 17.09. — Verstehen, Vertrauen, Verwendung
Der Auftakttag widmet sich den großen Grundsatzfragen: Was bedeutet Autorschaft im Zeitalter generativer KI? Wie berichten Medien über Künstliche Intelligenz, und welche Bilder von Vertrauen und Skepsis entstehen dabei? Und kann eine Maschine überhaupt verstehen, was sie schreibt? Mit Beiträgen von Prof. Dr. Olaf Kramer, Prof. Dr. Derya Gür-Şeker, Prof. Dr. Gerhard Schreiber sowie Prof. Dr. Friedemann Vogel & Emily Reeh zur strategischen Kommunikation rund um „Künstliche Intelligenz” im öffentlichen Diskurs.
🗓 Donnerstag, 18.09. — Schreiben mit KI und Wissenschaftskommunikation
Der zweite Tag rückt die Schreibpraxis selbst in den Fokus: von KI-gestützter Aufsatzbewertung über postdigitale Schreibpraktiken im Bildungskontext bis hin zu den Umbrüchen im technischen Schreiben, die genAI in Unternehmen wie SAP auslöst. Am Nachmittag geht es um die Wissenschaftskommunikation selbst – mit einer Podiumsdiskussion zu KI und WissKomm, unter anderem mit Prof. Dr. Katharina Zweig und Prof. Dr. Annette Leßmöllmann.
🗓 Freitag, 19.09. — Konzept, Kommunikation, Interaktion
Der Abschlusstag fragt danach, wie KI medial und sprachlich konzeptualisiert wird – als Roboter, Monster oder Gott? – und wie sie kommunikative Praktiken sowie Fragen von Vertrauen und Geschlecht in der Mensch-Maschine-Interaktion prägt. Zum Ausklang: die Planung der Tagung 2026.
Warum teilnehmen?
- Interdisziplinärer Austausch zwischen Linguistik, Medienwissenschaft, Philosophie, Informatik und Praxis
- Aktuelle Forschung zu einem der dynamischsten Themen unserer Zeit
- Namhafte Referent:innen aus Wissenschaft und Unternehmen
- Raum für Diskussion – Podiumsdiskussion, Kaffeepausen und ein gemeinsames Abendessen laden zum Netzwerken ein
📍 Programm & Anmeldung: [Link einfügen] 📄 Vollständiges Programm mit allen Abstracts: [PDF-Download]
Wir freuen uns auf drei Tage voller spannender Vorträge, kontroverser Diskussionen und neuer Perspektiven auf die Beziehung von Sprache und Künstlicher Intelligenz.